Die Series-A-Finanzierungsrunde rechtlich begleiten.
Von der Vorbereitung über das Term Sheet und die Due Diligence bis zum Closing: Palmerion Venture begleitet Ihre Series-A-Finanzierungsrunde durch anwaltliche Experten - strukturiert, verantwortet und zum transparenten Festpreis.
Was eine Series-A-Runde anders macht.
Die Series A ist in der Regel die erste institutionelle Finanzierungsrunde - geführt von einem oder mehreren Venture-Capital-Fonds, typischerweise zwischen 3 und 15 Millionen Euro. Gegenüber einer Seed-Runde steigt die Komplexität der Dokumentation erheblich: erfahrene Investoren, umfassende Term Sheets, vollständige Due Diligence und detaillierte Vertragsmechanismen.
Wer die Series A als bloße Fortsetzung der Seed-Phase versteht, unterschätigt die wirtschaftlichen und vertraglichen Konsequenzen. Jede Klausel im Term Sheet und im Beteiligungsvertrag hat langfristige Wirkung auf Cap Table, Governance und Exit-Verteilung.
Der gesamte Ablauf einer Series-A-Runde.
Von der Vorbereitung bis zum Closing durchläuft eine Series-A-Finanzierungsrunde sechs Phasen. Jede Phase hat eigene rechtliche Anforderungen und Verhandlungspunkte.
Vorbereitung
Cap Table aufräumen, IP-Rechte sichern, VSOP/ESOP dokumentieren, Gründungsdokumente prüfen. Die Vorbereitung entscheidet über Verhandlungsstärke und Geschwindigkeit.
Term Sheet
Bewertung, Liquidationspräferenz, Anti-Dilution, Vesting, Governance und Investorenschutzrechte werden festgelegt. Das Term Sheet bestimmt die wirtschaftlichen Eckpfeiler der gesamten Runde.
Due Diligence
Rechtliche, finanzielle und technische Prüfung durch die Investoren. Ein strukturierter Datenraum beschleunigt die Runde und stärkt das Vertrauen.
Beteiligungsvertrag
Investment Agreement mit Kapitalerhöhung, Garantien, Conditions Precedent und Vollzugsmechanik. Notariell beurkundet bei GmbH-Kapitalerhöhungen.
Gesellschaftervereinbarung
Shareholders' Agreement mit Governance, Zustimmungsvorbehalten, Tag-Along, Drag-Along, Vorkaufsrechten und Exit-Mechanismen.
Closing
Alle Closing-Bedingungen erfüllen, Beschlüsse fassen, notariell beurkunden, Einzahlung leisten, Handelsregister eintragen.
Vorbereitung der Series A.
Die Vorbereitung entscheidet über Verhandlungsstärke und Geschwindigkeit der Runde. Investoren erwarten einen sauberen Cap Table, geklärte IP-Rechte und eine nachvollziehbare Gründungsdokumentation. Wer diese Themen vor dem ersten Investorengespräch klärt, verhandelt aus einer deutlich stärkeren Position.
Das Term Sheet.
Das Term Sheet legt die wirtschaftlichen Eckpfeiler der Series A fest: Bewertung, Investitionssumme, Beteiligungsquote, Liquidationspräferenz, Anti-Dilution, Founder Vesting, Governance und Investorenschutzrechte. Es ist rechtlich meist nicht bindend - aber faktisch kaum veränderbar, einmal unterzeichnet.
Gründer, die das Term Sheet ohne anwaltliche Prüfung akzeptieren, geben die wichtigsten wirtschaftlichen Punkte häufig unwiderruflich aus der Hand. Die Verhandlung findet im Term Sheet statt - nicht erst im Beteiligungsvertrag.
Die Due Diligence.
In der Due Diligence prüfen die Investoren das Unternehmen rechtlich, finanziell und technisch. Ein schlecht vorbereiteter Datenraum verzögert die Runde, schwächt die Verhandlungsposition und kann zum Abbruch führen. Typischerweise dauert die Due Diligence 4-8 Wochen.
Aus Verkäufersicht gilt: Je strukturierter und vollständiger der Datenraum, desto schneller und vertrauensvoller die Runde. Offene Punkte sollten vorab identifiziert und eingeordnet werden - nicht erst durch die Investoren aufgedeckt.
Der Beteiligungsvertrag.
Der Beteiligungsvertrag (Investment Agreement) regelt die konkrete Umsetzung der Investition: Kapitalerhöhung, Einlage, Garantien, Conditions Precedent, Vollzugsmechanik und Haftungsfragen. Bei einer GmbH muss die Kapitalerhöhung notariell beurkundet werden.
Die Verhandlung des Beteiligungsvertrags dauert typischerweise mehrere Wochen und mehrere Verhandlungsrunden. Jede Klausel hat wirtschaftliche Konsequenzen - von Garantien über Schadensersatzgrenzen bis hin zu Vollzugsbedingungen.
Die Gesellschaftervereinbarung.
Die Gesellschaftervereinbarung (Shareholders' Agreement) regelt die Zusammenarbeit der Gesellschafter über die reine Kapitalbeteiligung hinaus: Governance, Zustimmungsvorbehalte, Informationsrechte, Tag-Along, Drag-Along, Vorkaufsrechte, Exit-Mechanismen und Wettbewerbsverbote.
Während der Beteiligungsvertrag die Transaktion regelt, bestimmt die Gesellschaftervereinbarung das Zusammenleben danach. Vetorechte und Mitverkaufspflichten können Gründer langfristig in ihrer Handlungsfähigkeit einschränken - oder im Gegenteil vor Minderheitenbeschlüssen schützen.
Das Closing.
Beim Closing werden alle Bedingungen erfüllt, Beschlüsse gefasst, Dokumente notariell beurkundet und die Investitionssumme überwiesen. Anschließend erfolgt die Handelsregistereintragung. Was technisch klingt, ist in der Praxis der kritischste Moment der Runde - hier entscheidet sich, ob die Runde tatsächlich zustande kommt.
Typische Closing-Bedingungen: Freigabe der Due Diligence, Abschluss der Vertragsverhandlungen, notarielle Beurkundung der Kapitalerhöhung, Gesellschafterbeschlüsse, Satzungsanpassungen und gegebenenfalls Freigaben aus früheren Vereinbarungen.
Typische Verhandlungspunkte.
Diese Punkte entscheiden über die wirtschaftliche Verteilung und die langfristige Handlungsfähigkeit der Gründer. Jeder einzelne Punkt sollte sorgfältig geprüft und verhandelt werden.
Liquidationspräferenz
Non-Participating vs. Participating, einfache vs. mehrfache Preference. Entscheidend für die Erlösverteilung im Exit.
Anti-Dilution
Full Ratchet vs. Weighted Average. Broad-Based Weighted Average ist marktüblich und fairer für Gründer.
Founder Vesting
Reverse Vesting mit Cliff, Vesting-Dauer, Good/Bad Leaver-Definitionen. Prägt die langfristige Bindung der Gründer.
Zustimmungsvorbehalte
Veto-Kataloge für Investoren. Grenze zwischen strategischer Kontrolle und operativer Lähmung der Geschäftsführung.
Drag-Along und Tag-Along
Mitnahmerechte und Minderheitenschutz beim Exit. Schwellen und Bedingungen sorgfältig verhandeln.
Optionspool
Größe des Pools, Pre- oder Post-Money-Effekt, Aufstockungspflichten. Direkte Auswirkung auf die Verwässerung der Gründer.
Anwaltliche Begleitung zum Festpreis.
Palmerion Venture begleitet Series-A-Finanzierungsrunden nicht mit offener Stundenzettel-Logik, sondern mit transparenten Festpreisen oder Projektpreisen. Vorab definieren wir den Leistungsumfang - Sie wissen, was die anwaltliche Begleitung kostet.
Vorbereitung und Cap-Table-Prüfung
Cap Table aufräumen, IP-Zuordnung prüfen, VSOP/ESOP dokumentieren, Gründungsunterlagen validieren.
Term Sheet verhandeln
Wirtschaftliche Eckpunkte prüfen, Risiken identifizieren, Verhandlungsposition vorbereiten und begleiten.
Due Diligence begleiten
Datenraum strukturieren, Rechts-DD aus Verkäufersicht begleiten, DD-Befunde einordnen.
Beteiligungsvertrag und Gesellschaftervereinbarung
Verhandlung, Kommentierung und Abstimmung der zentralen Vertragsdokumentation.
Closing und Umsetzung
Beschlüsse, Notartermin, Eintragung, Zahlungsflüsse und Post-Closing-Punkte bis zur Umsetzung begleitet.
Series-A-Finanzierungsrunde begleiten lassen.
Schildern Sie Ihr Anliegen vertraulich. Wir prüfen, ob und wie wir Ihre Series-A-Runde begleiten können, und senden Ihnen bei passendem Mandat ein transparentes Festpreisangebot.